Allgaier Mädle – Lichtmess

Lichtmess ist ein Fest, dass am 40. Tag nach Weihnachten, also am 02.Februar gefeiert wird. Mancherorts läuft der Fasching auf Hochtouren, mancherorts feiert man eher still und in Ruhe Lichtmess.

An diesem Tag versammelt man sich vor den Kirchen und die Priester weihen die Kerzen, die man mitbringt. Man zündet die Kerzen an und zieht nacheinander in die Kirche. So wirkt der Februarabend, der meist kalt ist, warm.

Kerze

Lichtmess galt in der katholischen Kirche früher als Ende der Weihnachtszeit. Die Krippen und der Weihnachtsbaum bleiben noch heute in vielen katholischen Kirchen und Häusern bis zum 2. Februar stehen.

Das Fest „Lichtmess“ war in früherer Zeit ein wichtiges Datum im Jahreslauf. Zahlungsfristen, zeitliche Fixierungen von Arbeitsverhältnissen und der Beginn des sogenannten Bauernjahres sind mit dem Datum verbunden, genauso wie manche Bräuche, Sprichwörter und Wetterregeln.

Je nach Umständen kann ab dem Beginn des Bauernjahres die Feldarbeit wieder aufgenommen werden. An diesem Tag endete dagegen das Dienstboten- und Knechtsjahr. Die Angestellten bekamen den Rest des Jahreslohnes ausbezahlt und konnten – oder mussten – sich eine neue Dienststelle suchen, oder das Arbeitsverhältnis beim alten Dienstherrn, üblicherweise durch Handschlag, um ein weiteres Jahr verlängern. Die Knechte und Mägde bekamen, falls der Vertrag nicht verlängert wurde, zum Abschied als Dankeschön für die harte Arbeit von der Bäuerin ein paar Schmalzkuchen. (Rezept findet Ihr hier).

 Bauernregel:

Ist’s an Lichtmess hell und rein,
wird ein langer Winter sein.
Wenn es aber stürmt und schneit,
ist der Frühling nicht mehr weit.

Ist’s zu Lichtmess klar und hell,
kommt der Frühling nicht so schnell.

Wenn an Lichtmess der Dachs seinen Schatten sieht, geht er noch einmal für sechs Wochen in seinen Bau.

Bis 1912 war der 2. Februar in Bayern gesetzlicher Feiertag.

(Quelle: Wikipedia Lichtmess)

Euer Allgaier Mädle®

Mädle aus dem West-Allgäu